tuber uncinatum – to be continued @One Earth, Kunstverein Neuhausen, 10-11/26

One Earth – Künstlerische Perspektiven auf den Lebensraum „Erde“ im Kontext von Geopolitik und Klimakrise

11.10 bis 22. 11.2026
Eröffnung: Sa., 10.10.2026, ab 16:00 Uhr 
KVN Projektraum (Kapelle), Neuhausen/Fildern


Mit der Ausstellung «ONE EARTH» führt der Kunstverein Neuhausen seine langjährige programmatische Arbeit an der Schnittstelle von zeitgenössischer Kunst und ökologischen Transformationsprozessen fort. Vom 11. Oktober bis zum 22. November 2026 werden sich in der Ausstellung «ONE EARTH» regionale und internationale Künstlerinnen und Künstler, kritisch mit dem Lebensraum Erde, globaler Geopolitik und der Klimakrise auseinandersetzen.

Kunsthistorische Position trifft auf Gegenwartskunst

Die Ausstellung schlägt eine Brücke von den historischen Anfängen der ökologischen Kunstbewegung bis zur Gegenwart. Den Ausgangspunkt der Ausstellung bildet exemplarisch das visionäre Frühwerk des US-amerikanischen Künstlers Dennis Oppenheim (1938–2011). Anhand dokumentarischer Schwarz-Weiß-Fotografien seiner wegweisenden Earthworks aus den Jahren 1968 bis 1973 (aus Privatbesitz) wird deutlich, wie früh sich Oppenheim bereits mit alternativen Wachstumsbegriffen und ökologischen Fragestellungen auseinandersetzte. In der Ausstellung tritt Oppenheims künstlerische Pionierarbeit in einen dynamischen Dialog mit aktuellen künstlerischen Positionen. Die eingeladenen zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstler – darunter Rodrigo Arteaga, Anna Ingerfurth, Marie Lienhard, Massimiliano Mollona & Oliver Ressler, Christl Mudrak, Monika Schaber, Anita Stöhr Weber, Linda Weiß und Leander Weber - verknüpfen ihre künstlerische Praxis mit einem erweiterten Nachhaltigkeitsbegriff.

Kunst im Zeichen der UN-Nachhaltigkeitsziele

Die künstlerischen Positionen reflektieren und hinterfragen die globalen Herausforderungen der Gegenwart. Unter anderem orientieren sie sich an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) der UN-Agenda 2030, wobei sich jede Künstler:in diesem Thema aus einem eigenen Blickwinkel nähert. Gefiltert durch eine kritische künstlerische Perspektive werden geopolitische Verflechtungen, Ressourcenkonflikte und die fragile Balance unseres Ökosystems visuell und konzeptuell erfahrbar gemacht. Die Ausstellung „ONE EARTH“ erzeugt damit nicht nur einen ästhetischen Raum, sondern versteht sich auch als Plattform für Diskurse, Denkanstöße und als Impulsgeber für gesellschaftliche Transformation.

Partizipatives Vermittlungsprogramm:
Erdlabor – Raum für Bodenaustausch

Ein zentraler Pfeiler des Projekts ist das begleitende Vermittlungsprogramm. In einer interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen der Künstlerin Linda Weiß und dem Biologen Leander Weber, Universität Hohenheim, entsteht im KVN Projektraum ein sogenanntes „Erdlabor“. In Kooperation mit örtlichen Schulen und Bildungseinrichtungen richtet sich dieses partizipative Angebot speziell an Kinder und Jugendliche. Ziel ist es, die junge Generation für das Thema „Erde“ sowie die darin existierenden Mikroorganismen zu begeistern und zu sensibilisieren.


In Zusammenarbeit mit der Galerie Imke Valentien, Stuttgart und Ilona Keilich, EXOgallery, Stuttgart. Grafik: Prof. Uli Cluss, Stuttgart/Berlin.

Mit freundlicher Unterstützung: Kommune Neuhausen, Regierungspräsidium Stuttgart, Stiftung Rotary Stuttgart/Rotary Club Stuttgart Filder und Stiftung der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen. 

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Guest @ The Guesthouse Collective, Cork (06/26)